Damit Sie schnell wieder gesund werden, sollte Ihre Taxifahrt bequem und problemlos sein.

Grundsätzliches vorab:

Alle Fahrten zu ambulanten Behandlungen müssen von der Krankenkasse im Voraus genehmigt werden.
Dazu benötigen Sie einen entsprechenden Antrag und die Genehmigung muss bei jeder Fahrt dem Fahrer zur Einsicht vorgelegt werden.

 

Arztbesuche, KG und ambulante Behandlungen im Krankenhaus

Für diese Fahrten ist ebenfalls eine Genehmigung von Ihrer Krankenkasse notwendig. Bei jeder Fahrt zeigen Sie die Genehmigung dem Fahrer.

  • Weiterhin ist für jede Fahrt eine ärztliche Verordnung erforderlich.
  • Der gesetzliche Eigenanteil muss pro Fahrt bis zum Erreichen Ihrer persönlichen Belastbarkeitsgrenze im Taxi bar bezahlt werden; hierfür stellt Ihnen der Fahrer gerne eine Quittung aus.
  • Nach Ableistung des Eigenanteils ( 1% bzw. 2% des Familien-Jahresbruttoeinkommens) erhalten Sie von der Krankenkasse eine Bescheinigung über die Befreiung vom Eigenanteil (Befreiungsausweis) und brauchen im Taxi nichts mehr zu bezahlen.

Ambulante Behandlungen, die einen stationären Aufenthalt ersetzen

  • Für jede Fahrt ist eine ärztliche Verordnung erforderlich. Der gesetzliche Eigenanteil bar muss für jede Fahrt bezahlt werden.
  • Bei Vorlage eine Befreiungsausweises oder entsprechender Erklärung der Krankenkasse wird kein Eigenanteil erhoben.

Fahrten zur Dialyse, Strahlen- oder Chemotherapie

  • Serienfahrten müssen schriftlich von der Krankenkasse genehmigt werden; darüber hinaus benötigen wir die ärztliche Verordnung. Der eventuell zu leistende Eigenanteil muss im Taxi bar bezahlt werden, wobei sich der zu zahlende Betrag sich nach den Bestimmungen Ihrer Krankenkasse richtet. Nach Erreichen Ihrer persönlichen Belastbarkeitsgrenze wird kein Eigenanteil mehr kassiert.

Fahrten zu stationären Behandlungen, Einlieferung oder Entlassungen bei Krankenaufenthalten von mehr als 24 Stunden

  • Für diese Fahrten zählen dieselben Voraussetzungen / Bedingungen wie im vorherigen Absatz. 

Kostenträger: Berufsgenossenschaft, Krankenhäuser, Unfallkasse

Sofern der Kostenträger die Berufsgenossenschaft ist, oder Sie fahren während eines Krankenhausaufenthaltes mit uns zur externen Behnandlung, ist ebenfalls eine ärztliche Verordnung notwendig. Für diese Fahrten müssen Sie keinen Eigenanteil leisten.

Gesetzlicher Eigenanteil

  • Generell gilt, daß der Eigenanteil 10% des Fahrpreises beträgt; mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro. 

Lassen Sie sich vom Fahrer eine Quittung ausstellen und reichen Sie diese bei Ihrer Krankenkasse ein.
Der ausgestellte Befreiungsschein ist immer nur bis zum Ende laufenden Kalenderjahr gültig.

Abrechnung

Wir brauchen zur Abrechnung mit der Krankenkasse folgende Angaben:

  • Ihre Krankenkasse
  • Name, Anschrift und Geburtsdatum
  • Ihre Versicherungsnummer und Status
  • Nummer des Befreiungsscheines
  • Ihre Unterschrift auf der Verordnung
  • Ärztliche Verordnung